Gut geschützt durch schlaue Planung

Konstruktive Holzschutzmaßnahmen wurden bereits von den ganz alten Baumeistern umgesetzt. In Zeiten, als von chemischen Substanzen noch keine Rede war, war eine Planung zum Schutz von Holzbauteilen unerlässlich. Heute kommt es auf die intelligente Konstruktion ebenso an wie auf das richtige Holz sowie geeignete physikalische Maßnahmen.

Wofür der konstruktive Holzschutz gut ist

Im Grunde genommen ist es ganz einfach: Holzschutz ist dazu da, um Außenbauteile aus Holz vor der direkten oder indirekten Bewitterung, vor Tauwasserbildung sowie vor chemischen Schadstoffen aus der Luft zu schützen. Wirken UV-Strahlung, Regen und andere Einflüsse ungehindert aufs Holz, werden Bedingungen für Pilz- und Schädlingsbefall geschaffen und das Holz verliert seine Festigkeit. Die Hauptaufgabe des konstruktiven Holzschutzes ist es also, das Holz gesund zu erhalten.

Möglichkeiten im baulichen Holzschutz

Welche Maßnahmen genau umgesetzt werden, um Holz konstruktiv vor der Witterung und anderen Umwelteinflüssen zu schützen, hängt von der Gesamtgestaltung des Bauwerks und dem Bauteil selbst ab. Generell sind folgende planerische und handwerkliche Umsetzungen möglich:

  • Holzfassaden müssen vor direkter Beregnung geschützt werden, zum Beispiel durch ausreichend große Dachüberstände und spritzwassergeschützte Sockel.
  • Die Änderungen im Holzquerschnitt durch die Witterung müssen in Fassadenkonstruktionen berücksichtigt werden.
  • Einmal eingedrungenes Wasser muss so schnell wie möglich wieder abtrocknen können. Dies wird bei Dach- und Wandkonstruktionen durch eine Hinterlüftung erreicht.
  • Horizontale Flächen müssen mit Ablaufschrägen versehen werden, damit kein Wasser stehen bleibt.
  • An der Wetterseite bieten Fassadenbegrünungen einen guten konstruktiven Witterungsschutz.
  • Insektensperren verhindern, dass Schädlinge in Holzkonstruktionen eindringen können.

Konstruktiver Holzschutz – eine Investition, die sich lohnt!

Laut DIN 68 800 ist dem konstruktiven Holzschutz gegenüber chemischen Maßnahmen der Vorzug zu geben. Allerdings machen entsprechende Maßnahmen ein Bauwerk häufig um bis zu 30 % teurer. Auch wenn dies auf den ersten Blick abschreckend wirkt: Der Aufwand lohnt sich, denn chemische Erhaltungsmaßnahmen entfallen und auch die Anzahl der Bauschäden durch vermoderte Holzteile reduziert sich deutlich.

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